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22.1.03

Viagra und Partydrogen gefährliche Kombination

Der Amsterdamer Endokrinologe Henk Asscheman warnt im VU-Blatt Synaps vor
solchem Kombinationsgebrauch. Partydrogen haben oft als Nebenwirkung, dass auf
sexuellem Gebiet wenig passiert. Von Heroin ist bekannt, dass es die Libido
dämpft und Kokain verengt die Gefässe. Die Menschen, die die genannten
Mittel gebrauchen, wollen dem Mangel an Lust durch Viagra abhelfen. Das
bewirkt genau das Gegenteil: es weitet die Gefässe. Diese Kombination kann
tödlich sein, wie auch der Mix von Poppers mit Vigra extreme gesundheitliche Schäden verursachen kann.       

Diese Hypothesen sind aber noch nicht ausreichen wissenschaftlich belegt.

 

Konzepte der Drogenprävention 4

Neuer Kurzspielfilm zur Cannabisprävention

Ein neuer von der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Lausanne herausgegebener 20-minütiger Kurzspielfilm "Zoff mit Stoff - Ein Beitrag zur Cannabisprävention" bietet einen attraktiven und humorvollen Einstieg in Fragen rund um Cannabis.
Dieses Video ist ein didaktisches Hilfsmittel zur Cannabisprävention bei 14- bis 18-Jährigen. Es bringt einerseits Cannabiskonsum und dessen Risiken zur Sprache (ohne jemals den Konsum direkt zu zeigen), andererseits geht es darin auch um verschiedene übergeordnete, gesundheitsfördernde Inhalte, mit denen ein Konsum zusammenhängen kann. So wird zum Beispiel das Thema Gruppendruck angesprochen oder die Frage, was zu einem Fest gehört. Ein Begleitheft zum Video mit didaktischen Umsetzungsvorschlägen erleichtert die Bearbeitung der Inhalte.
Vor allem, aber nicht nur für Jugendliche
Dieses mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit BAG, verschiedener Kantone und Stiftungen entstandene Präventionshilfsmittel erzählt eine Geschichte, die in einem Klassenlager spielt. Die Sorgen und Pläne der Jugendlichen stehen dabei im Zentrum. Gleichzeitig spielt die Beziehung zwischen den Jugendlichen und den erwachsenen Begleitpersonen eine wichtige Rolle, und auch die Situation der Erwachsenen und ihre Reaktionen werden im Verlauf des Geschehens verschiedentlich reflektiert. Damit können die Inhalte des Videos mit Jugendlichen, aber auch Erwachsenen in je angepasster Art thematisiert werden. Auch eine gemeinsame Beschäftigung von Jugendlichen und Erwachsenen mit "Stoff mit Zoff" kann fruchtbare Diskussionsanstösse geben.

http://www.sfa-ispa.ch

 

WM-Logo sieht aus wie Ecstasy?

Nach drastischer Kritik am offiziellen Logo für die Fußball-WM 2006 in Deutschland haben elf Design-Agenturen eine Initiative für ein neues Emblem gestartet. Der Verband der Kreativen in der Werbung unterstütze die Aktion, erklärten die Design-Professoren Fons Hickmann und Klaus Hesse am Mittwoch in Berlin. Das Logo mit den Smileys sei einfach albern.
Nicht nur die Fachzeitschrift «Form» habe es als Desaster bewertet, sogar Brasiliens größte Zeitung «O Globo» habe über die «Ecstasy-Pillen» gespottet.
Franz Beckenbauer hatte als Präsident des WM-Organisationskomitees bei der Vorstellung des Logos im November gesagt, es bringe «diesen lockeren, heiteren Charakter der kommenden FIFA WM auf überraschende Art zum Ausdruck».

http://11designer.de

 
13.1.03
 
Konzepte der Drogenprävention 3

Aktionsjahr «Jugend und Sucht» begonnen
                                                          

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) will in den kommenden zwölf Monaten verstärkt auf den hohen Konsum von Suchtmitteln bei jungen Menschen hinweisen.Unter dem Motto «Ausweg.de» sollen Beratungsstellen, Sucht- Selbsthilfegruppen und Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe das Thema Sucht bundesweit aufgreifen. Neben jungen Menschen im Alter von 14 bis 28 Jahren richtet sich die Aktion auch an Eltern, Schulen, Jugendzentren- und -ämter, die Polizei sowie Betriebe. Die Zahl von drogenabhängigen Minderjährigen nehme zu, hieß es. Zudem mangele es Jugendlichen oft an sachlichen Informationen und attraktiven Alternativen zum Konsum von Suchtmitteln. In vielen Fällen wüssten die Betroffenen zu wenig von den Angeboten der Hilfe bietenden Einrichtungen. Mit der
Kampagne solle den Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, das nötige Selbstvertrauen aufzubauen, um «Nein» zu Drogen zu sagen. Die DHS ist ein Zusammenschluss von 24 bundesweit in Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe tätigen Verbänden.

http://www.ausweg.de

 
10.1.03
 
Konzepte der Drogenprävention 2

Unter dem Motto "Lebenslust statt Drogenfrust" wurde gemeinsam vom Thüringer Kultusministerium, der AOK, der Thüringer Koordinierungsstelle Suchtprävention sowie vom Landeskriminalamt ein Projekt ins Leben gerufen, das vor allem auf Aufklärungsarbeit, Verhaltens- sowie Rechtssicherheit seitens der Lehrer und Elternteile Wert legt. Es ist wichtig, über illegale Drogen Bescheid zu wissen, um gezielt eingreifen und helfen zu können. Gesellschaft, Politik und nicht zuletzt Elternhaus sowie Schule sollen Jugendliche stark machen und zum Ablehnen von illegalen Drogen, wie zum Beispiel Haschisch, Heroin, Kokain, LSD oder Ecstasy, bewegen. "Wo keine Nachfrage ist, da gibt es auch keinen Markt".

 

10.1.03

Konzepte der Drogenprävention 1

So will Schleswig-Holstein Suchtkarrieren verhindern

Kiel (Peter Höver) - Generalstaatsanwalt Erhard Rex kennt die "Karrieren". Da werden Jugendliche mit einer geringen Menge harter Drogen von der Polizei erwischt. Die Justiz stellt anschließend, ebenso gesetzeskonform wie folgenlos, ihre Ermittlungen ein.
Nicht wenige dieser jungen Menschen fallen den Sicherheitsbehörden fünf Jahre später erneut auf: Oft geht es um Beschaffungskriminalität, um Ladendiebstähle und Raubüberfälle, berichtet der Chefankläger. Dann greift auch die Justiz durch: Am Ende solcher Weg schließt sich hinter Betroffenen nicht selten ein Gefängnistor.
Dazu kommt ein Suchthilfesystem in Gang, das ebenso mühsam wie teuer ist, assistiert Schleswig-Holsteins Gesundeitsministerin Heide Moser (SPD). Statt das Problem des Missbrauchs harter Drogen länger "von hinten aufzurollen", wollen Moser und Rex jetzt neue Wege gehen.
Mit freiwilliger Beratung will das Duo Jugendliche von einer "Drogenkarriere" abhalten. Ein entsprechender Modellversuch ist vorerst auf die großen Städte des Landes sowie das Hamburger Umland begrenzt. Stellt sich heraus, dass die Beratung hilft, soll das Angebot auf das ganze Land ausgeweitet werden.

 5.1.2003   Fahren unter Drogen

Die am meisten konsumierten Drogen waren dabei Cannabis oder Amphetamine. Aber auch Ecstasy, Heroin und Kokain sind auf der Liste zu verzeichnen. Dabei wird insbesondere die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Dadurch verlängern sich die Reaktionszeiten und das eigene Leistungsvermögen wird überschätzt. Eine Kombination von Drogen beispielsweise mit Alkohol ist dabei besonders gefährlich.
Eine Geldbuße in Höhe von bis zu 1.500,- Euro kann bereits fällig werden, wenn die kleinste Konzentration einer Drogensubstanz im Blut nachgewiesen wird. Zudem können ein Fahrverbot von einem Monat bis zu drei Monaten und vier Punkte in Flensburg verhängt werden. Davon unabhängig droht ein Verlust des Kaskoschutzes bei der Haftpflichtversicherung. Liegen absolute Fahruntüchtigkeit oder eine Gefährdung von Leib und Leben anderer Menschen oder von Sachen von bedeutendem Wert vor, drohen erhebliche strafrechtliche Sanktionen in Form von Geld- oder Freiheitsstrafen.

5.1.2003
 
Bericht der Drogenbeauftragten

Wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, sagte ist die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut deutlich zurückgegangen. Nach vorläufigen Zahlen sind etwa 1400 Menschen an Drogenmissbrauch gestorben. Es lägen jedoch noch nicht alle Daten vor. Insgesamt sei ein Rückgang von bis zu 25 Prozent gegenüber 2001 zu erwarten, als die Zahl bei 1835 gelegen habe. Hauptursache für den Tod der Abhängigen sei noch immer der Heroinkonsum.
Nach den Worten von Caspers-Merk geben aber auch synthetische Mittel immer größeren Anlass zur Sorge. So seien 2002 etwa 40 Menschen nach der Einnahme von Ecstasy gestorben. Die Bekämpfung dieses Rauschmittels werde in diesem Jahr ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sein.
Als Grund für den Rückgang bei den Todesfällen betrachtet die Drogenbeauftragte vor allem "niedrigschwellige Hilfen" wie Drogenkonsumräume sowie Methadon-Programme. "Nur wer überlebt, kann aussteigen." Caspers-Merk verwies darauf, dass nach wie vor durch legale Mittel wie Alkohol oder Nikotin viel mehr Menschen ums Leben kämen als durch illegale Rauschmittel.

 
 
 
5.12.2002

Ecstasy-Konsum assoziiert mit der Parkinson-Erkrankung

Die Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde weist darauf hin, das schon geringe Dosen der Party-Droge zu unheilbaren Hirnschädigungen führen könnten.
Die Einnahme von Ecstasy oder anderen amphetaminhaltigen Drogen stört den  körpereigenen Serotonin - und Dopaminhaushalt.
Eine erhebliche Verringerung des Dopaminhaushaltes im Gehirns gehöre auch zu den typischen Merkmalen der Parkinson-Erkrankung, so dass ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Ecstasy und Parkinson nicht ausgeschlossen werden könne.

Bei einer in Hamburg durchgeführten Studie wurden innerhalb von zwölf Monaten mehr als ein Viertel der 100 Studienteilnehmer sowohl psychotische Schädigungen wie Halluzinationen, Personenverkennungen und Wahnvorstellungen, als auch Beeinträchtigungen des Gedächtnisses und der Psychomotorik nachgewiesen.

Insgesamt stünden mittlerweile psychische Erkrankungen auf dem vierten Platz der Krankheitskosten,
wobei ca. 10% der Frauen und 5% der Männer in der BRD an einer Depression leiden.

Weitere Information:

http://www.dgppn.de

http://www.impressum.de

 
 
 
26.11.2002
 

Cannabis gefährlicher als Tabak


Laut BBC-Online bzw. Mark Britton, Vorsitzender der British Lung Foundation, ist das Rauchen einer einzigen Cannabis-Zigarette nach Ansicht von Forschern der British Lung Foundation genauso schädlich wie der Konsum von 20 Tabak-Zigaretten. Wenn Tabak und Cannabis gemeinsam geraucht werden, verschlimmern sich die Folgen für die Lungen durch größere Mengen von Teer und Kohlenmonoxid. Laut Untersuchung soll der Teergehalt von Cannabis um 50 Prozent mehr Karzinogene enthalten als Tabak.

Besonders das starke inhalieren des Joint-Rauches ohne Filter begünstigt eine pulmologischen Erkrankung.

Die Lung Foundation wird in den kommenden Jahren Cannabis genauer untersuchen. Eine Aufklärungskampagne soll Jugendliche über die Risiken des Rauchens aufklären.

http://news.bbc.co.uk

http://www.lunguk.org

 
 
25.11.2002
 
Wissenschaftler warnen vor Psychiatrischen 
Erkrankungen bei Cannabiskonsum
 

Dr. Louise Arseneault vom Kings College in London äüßert Bedenken,
dass Cannabiskonsum zu Schizophrenien und Depressionen führen kann.
Seiner Meinung nach ist das Risiko bei frühem Beginn des Konsums besonders drastisch
Schizophrenie manifestiert sich häufig im Anfang des zweiten Lebensjahrzehnt.Ein Grund
für die Entwicklung dieser Erkrankung liegt in der angeblichen Wechselwirkung von
Cannabis mit dem Dopaminergen System des Gehirns.Genauere Zusammenhänge
sind aber noch nicht erforscht.

 
25.11.2002
 
Mohnkuchen macht positiv
 
Laut der Website drogenscreening.info kann der Genuss von
Mohnkuchen aus einigen Bäckereien in der BRD zu 
einem positiven Morphinnachweis im Urin  kommt. 
Dies  ist natürlich nicht zu verallgemeinern, und das Risiko ist
verhältnismäßig gering, einen solchen Kuchen kurz vor einem 
Screening zu konsumieren.
Aber dennoch sollten Personen bei denen ein Test bevorsteht, 
auf Mohnhaltige Lebensmittel verzichten!
 
 
 
25.11.2002

Cannabis als Medizin
 
GW-Pharmaceuticals, das die staatliche Erlaubnis hat die Tests mit Cannabis- haltigen Medikamenten
durchzuführen,führte eine Testphase III durch, bei der 350 Patienten mit multipler Sklerose und anderen Nervenerkrankungen mit ein einem Cannabis Spray behandelt wurden.
Nach der Gabe der Cannabis-Medizin verbesserte sich der Zustand der Patienten.
Die Probanden litten an einer Verminderung von Schmerzen,
spastischen Anfällen und Schlafstörungen. Nach dem Zulassungsverfahren, das Anfang 2003 von der britischen Medicines Control Agency erledigt
sein soll, will das Pharmaunternehmen das fertige Medikament auf den Markt bringen.
Dieses soll dann Mitte kommenden Jahres bereits erhältlich sein.
Die Studien mit dem natürlichen Cannabinoid, dem aktiven Wirkstoff im Cannabis, wurden von der MS-Society begrüßt.

Weitere Hinweise zum Thema:

http://www.gwpharm.com

http://marijuana-as-medicine.org

http://www.acmed.org

 

 

Mehr zum Thema:

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