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Drogenberatungsstellen unter Druck»
Laut Geschäftsführer der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS), Manfred Rabes sieht die Situation der niedersächsischen Drogenberatung vor einer Verschlechterung.
Die Klientenzahlen stiegen seit Jahren und die Einnahmen gingen gleichzeitig zurück.
Als Hauptursache für die finanzielle Misere der landesweit 120 Drogenberatungsstellen sieht der NLS-Geschäftsführer die sinkenden Einnahmen bei den Trägern.
Als weiteres Problem nannte er die geplante Streichung der so genannten aufsuchenden Drogenberatung in den Haftanstalten zum Ende des Jahres.
Der NLS-Geschäftsführer rechnete vor, dass im vergangenen Jahr rund 800 drogenabhängige Strafgefangene durch externe Berater in eine Therapie vermittelt worden seien.
Davon habe etwa die Hälfte tatsächlich eine Therapie angefangen. Abzüglich einer Abbrecherquote von etwa 20 Prozent seien insgesamt 42 420 Hafttage gespart worden.