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Verstärkte Kontrolle im Straßenverkehr in Österreich

Der Umgang mit Missbrauch von Drogen im Straßenverkehr stand im Mittelpunkt einer Pressekonferenz mit ÖVP-Verkehrssprecher Werner Miedl und dem Toxikologen Dr. Thomas Keller.

Laut ÖVP-VerkehrssprecherDie aktuelle Rechtslage in der Straßenverkehrsordnung ist noch nicht ausreichend geregelt, um Drogenlenker im Straßenverkehr zu erkennen, so dass eine Novelle in der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorbereitet werden müsse.

Ein schwieriger Umstand sei auch die Verfügbarkeit bzw. die Qualifikation der Ärzte im ländlichen Bereich. Ehe der Arzt einem Fahrzeuglenker Blut abnehmen könne, müsse eine klinische Untersuchung vorausgehen. Diese bedürfe jedoch eines gewissen Spezialwissens, dass nicht bei allen Ärzten gegeben sei.

Von über 200 analysierten Blutproben konnte statistisch festgestellt werden, dass bei Routinekontrollen 81 Prozent und bei schweren Unfällen 70 Prozent positiv hinsichtlich Drogenmissbrauch waren. Es sei unerlässlich, dass es zu verstärkten Drogen-Kontrollen und einer besseren Ausbildungsmaßnahme und Sensibilisierung der Ärzteschaft sowie der Exekutive komme, so Keller.