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September 2003   ID-CONTACT.de informiert

Ecstasy-Konsum im ersten Trimenon

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über eine Studie des Rush Presbyterian St. Luke's Medical Center.

Diese tierexperimentelle Studie wird in der kommenden Ausgabe des Fachmagazins von Neurotoxicity and Teratology veröffentlicht.

Ratten´ erhielten zwischen dem 14. bis 21. Tag der Schwangerschaft zweimal täglich Injektionen mit MDMA oder Placebo.

Die Konsequenz ist ein starker Anstieg der dopaminhaltigen Nervenfasern um mehr als das Fünffache im Frontalhirn ( Funktion z.B. Planung, Impulskontrolle und
Aufmerksamkeit) und eine extreme Innervation im Striatum ( Bewegungen und Belohnung) bzw. im Nucleus accumbens ( Zentrum für die Antwort auf
Belohnungsreize). Die Forscher vermuten, dass MDMA die Bildung bestimmter
„trophischer“ (also weithin unbekannter) Faktoren im Hirn induziert.

Die Ergebnisse deuten auf eine verstärkte Innervation des ZNS des ungeborenen Lebens hin, die u.a zu Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen führen können.

Von Relevanz sind diese Ergebnisse, da viele Frauen nicht sofort nach dem ausbleiben der Menstruation eine Schwangerschaft feststellen und ggf. den Konsum von Partydrogen nicht rechtzeitig einstellen.

 

Weitere Information zu diesem Thema

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=13722

http://www.eurekalert.org/pub_releases/2003-08/rpsl-ted082903.php