
Alkohol
Wirkstoff: Ethanol
Merkmale
in Form von Bier,
Wein, Schnaps u.ä.
in Lebensmittelgeschäften,
Gaststätten
u. an Kiosken, Tankstellen
u.a. ab 18
Jahren erhältlich
(Bier ab 16 Jahren)
Alkoholmengen in
Getränken:
Getränk |
Menge |
Alkoholgehalt |
Alkoholmenge |
1 Glas Bier |
200 Milliliter |
5 Vol. % |
8 Gramm |
1 Flasche Bier |
500 Milliliter |
5 Vol. % |
20 Gramm |
1 Glas Wein |
150 Milliliter |
10 Vol. % |
12 Gramm |
1 Flasche Wein |
750 Milliliter |
10 Vol. % |
60 Gramm |
1 Schnaps |
20 Milliliter |
40 Vol. % |
6 Gramm |
1 Schnapsflasche |
700 Milliliter |
40 Vol. % |
220 Gramm |
Wirkung
Nach ca. 15-30 Minuten
Dauer 2-3 Std. oder
länger
Je nach Menge und
Verfassung anregend
und entspannend,
aber auch aggressionsfördernd
Urteilsvermögen
sinkt, Vernebelung der Sinne, Hemmschwelle
sinkt
Abbau ca. 0,15 Promille/
Stunde
Bei Männern
schneller als bei Frauen
Die Promille ist
Gewichtsabhängig. Die
Blutalkoholkonzentration - "Promillewert"
- lässt sich mathematisch mit der so genannten
Widmark-Formel errechnen: c = A / (p x r)
c - Alkoholkonzentration im Blut wird in Promille
(‰). A - Alkoholmenge im Körper: wird in Gramm
gemessen; der Volumenanteil des Ethanols ist auf jedem
Etikett aufgedruckt (Vol. %). Er muss in den Gewichtsanteil
umgerechnet werden (vergl. Tabelle ). p - Körpergewicht
in Kilogramm: Je größer das Körpergewicht,
um so besser kann sich der Alkohol verteilen und führt
somit zu einer geringeren Blutalkoholkonzentration.
r - Reduziertes Körpergewicht: Nicht alle Körperteile
nehmen in gleichem Maße Alkohol auf, daher muss
das Gesamtgewicht um einen gewissen Faktor (die Widmark'sche
Konstante) reduziert werden. Bei Frauen liegt dieser
Faktor niedriger (0,6) als bei Männern (0,7).
Beispiel: Ein Mann wiegt 75 Kilogramm
und trinkt drei Flaschen Bier (= 60 Gramm Alkohol).
Dann ist c = 60/ (75 x 0,7) = 1,14 Promille. Diese
Formel liefert nur Schätzwerte. Sie sollte also
nicht zur Ermittlung der Fahrtüchtigkeit angewendet
werden.
Nach übermäßigem
Konsum Erbrechen und Gefahr
eines Black-outs. ("Filmriss")
"Kater"
am nächsten Tag in Form von Kopfschmerzen,
Übelkeit, Schwindel und Mattheit
Safer Use
vor dem Trinken gut
und fetthaltig essen und auch
zwischendurch knabbernin Maßen genießen
und nach jedem alkoholischen
Getränk ein Glas Mineralwasser oder
Fruchtsaft trinken, um den Flüssigkeits-/ Mineralverlust
auszugleichen nicht
durcheinander trinken, sondern bei einerSorte bleiben.
Besonders warme,
zuckerreiche oder kohlensäurehaltige
Getränke gelangen schnell in
die Blutbahn möglichst
nicht rauchen, da Nikotin die Sauerstoffzufuhr
zum Gehirn reduziert und so den
Kater garantiert nicht mit
anderen Drogen konsumieren.
Bei "Kater"
am nächsten Tag: Kreislauf
stimulieren durch Z.B SpaziergangMineralien und Flüssigkeit
zuführen
Gefahren
Störung der
Reaktionsfähigkeit
Bei regelmäßigem
und intensivem Konsum hohe
Gefahr von Langzeitschäden
Bewusstseinstrübung
Verändert Grundstimmung
Körperliche
Abhängigkeit
Massive Halluzinationen,
Psychosen und Neurosen
Leber- und Nierenschäden,
Magen- und Darmerkrankungen
nach Konsum besteht
keine Fahrtauglichkeit
Text: Alexandra Schroettner/
Matthias Schubring
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