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Drogenanalyse bei Apotheken |
Die Apothekerinnen und Apotheker in Westfalen-Lippe veranlassten im vergangenen Jahr 119 Untersuchungen rauschgiftverdächtiger Stoffe. In der Mehrzahl der Fälle waren die Verdachtsmomente, die zum Gang in die Apotheke führten, berechtigt: "90 Proben waren positiv und enthielten Rauschgifte oder andere gefährliche Substanzen", bilanziert Gabriele Regina Overwiening, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Der Analyse-Service ist bereits seit 25 Jahren Bestandteil des umfassenden Dienstleistungs- und Beratungsangebots der westfälisch-lippischen Apotheken. Seitdem wurden auf Bitte von Patienten - insbesondere von besorgten Eltern, Lehrern oder Leitern von Jugendgruppen - über 3.000 Untersuchungen beauftragt. In jeder der 2.243 Apotheken im Kammerbezirk kann man eine rauschgiftverdächtige Probe abgeben. Diese wird zur exakten wissenschaftlichen Untersuchung an die Apotheke der Rheinischen Kliniken Viersen weitergeleitet und dort anschließend vernichtet. Das Ergebnis der Analyse, die gegen eine Unkostenbeteiligung von 20 Euro erfolgt, teilt die Apotheke vertraulich mit. Eine Strafverfolgung muss niemand befürchten. Dafür aber sind Ratschläge für eine weitergehende professionelle Hilfe selbstverständlich.Weitere Information: http://www.akwl.de/presseinfo.php?pid=13 |