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eve&rave Münster e.V.

 

Strategien und Massnahmen zur Minderung der Drogenproblematik

Die Drogenszene erfährt seit Jahren einen stetigen Wandel, weg von den Opiaten mit ihren bekannten sozialen Folgeproblemen und der offenen Szene, hin zu den Amphetaminen und anderen Partydrogen, die vorwiegend auf Veranstaltungen konsumiert werden, bei gleichzeitig hohem Bedürfnis der Konsumenten nach gesellschaftlicher Konformität .

Besonders am Wochenende besteht für einen großen Teil der Jugendlichen ein großes Verlangen nach Ekstase und Rauscherleben.

Diese Zielgruppe ist für den Außenstehenden schwer auszumachen und im Alltag zu erkennen, da diese Konsumenten bis zum Auftreten ernster gesundheitlicher, sozialer und rechtlicher Probleme die Fassade des unauffälligen Bürgers beibehalten und ein angepassten Lebensstil bevorzugen.
Immer früher kommen Jugendliche mit Drogen in Berührung, was zum einen an der Verfügbarkeit verschiedener Substanzen, wie auch mit einem sehr selbstbestimmten Lebenswandel zusammenhängt.

Eltern verlieren für Information zu wichtigen Themen wie Drogen und Sexualität die Vorbildfunktion und die Akzeptanz bei der jungen Generation.  

Aufklärung im Drogenbereich findet zunächst über Gleichaltrige oder die Dealer selbst statt.
Für klassische Drogenberatung ohne zielgerichtete Schnittstellen und konstruktive Serviceangebote gerät eine umfangreiche Konsumentengruppe total aus dem Fokus.
Genau an diesem Punkt setzt eve&rave Münster e.V. mit einem umfassenden niedrigschwelligen Konzept der Drogenprävention an.

Seit 1996 bietet eve&rave Münster e.V. ein umfassendes und sich ständig ergänzendes Serviceangebot im Sinne der sekundären Drogenprävention für Besucher von Veranstaltungen in Münster (besonders im Technobereich) an.
eve&rave Münster e.V. bezieht in die Aufklärungs- und Beratungsarbeit mit  Konsumenten sowohl gesundheitliche, pharmakologische und rechtliche, als auch übergreifende Inhalte ein, z.B. Probleme, die durch einen exzessiven Lebensstil im Zusammenhang mit Partydrogenkonsum entstehen.
Mindestens 10 aktive Mitarbeiter/ -innen stehen dem Verein zur Verfügung. Somit wird gewährleistet, dass die starke Nachfrage nach den angebotenen Serviceleistungen effektiv bewältigt werden kann.
Die große Altersspanne und der heterogene berufliche Hintergrund der Mitarbeiter/ -innen sorgen für einen überragenden kreativen In- und Output für das Projekt.
Eine Förderung der Tätigkeitsbereiche von eve&rave Münster e.V. durch die Franz Bröcker Stiftung und die Kooperation mit der Drogenhilfe der Stadt Münster machen ein umfassendes Angebot im Bereich/ Gebiet der Drogenprävention möglich.
Mit diesem Kooperationspartner wird erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland eine Verknüpfung und intensive Kooperation zwischen städtischen Institutionen und eines unabhängigen Vereins zur Minderung der Drogenproblematik in der Partyszene erfolgreich umgesetzt und auf ein integriertes bzw. öffentlich akzeptiertes Fundament der städtischen Präventionsarbeit gestellt. So ist es den städtischen Einrichtungen mit  eve&rave Münster e.V. möglich, dem münsteraner Bürger einen kompletten bzw. allumfassenden Service von der Primär- bis zur Tertiärprävention in der Drogenhilfe anzubieten.

 
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