AKQEIM- Arbeitskreis Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin

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Willkommen auf der Seite des Arbeitskreises Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin.

"Jedes 5. Bett in einer internistischen Abteilung ist de facto ein Suchtbett".
So fassten Prof. Mann und Frau Caspers-Merk die epidemiologischen Daten in einer ihrer Berliner Thesen 2002 zusammen. An dieser Situation hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: das statistische Bundesamt bestätigte aktuell, dass die Alkoholkrankheit die zweithäufigste Diagnose bei stationären Aufenthalten ist, nämlich 333.357 Patientinnen und Patienten im Jahre 2010. Die Alkoholkrankheit ist somit eine der häufigsten internistischen Erkrankungen.
Um die Versorgungsrealität dieser Patientengruppe zu verbessern, haben verschiedene Kliniken den "Arbeitskreis Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin (AKQEIM)" gegründet, der seit April 2010 ein Arbeitskreis des Berufsverbands Deutscher Internisten e.V. ist.


Neues vom Arbeitskreis:

18.11.-19.11.2016             
Jahrestreffen unseres Arbeitskreises im Krankenhaus St. Elisabeth in 49401 Damme

Programm 18. / 19.11.2016
Jahrestreffen AKQEIM in Damme / Neuenkirchen

Freitag, der 18.11.2016

13:00 – 13:45 Uhr Anreise: Krankenhaus St. Elisabeth Damme, Lindenstraße 3 – 7, 49401 Damme – Raum „Alte Kapelle“
14:00 Uhr Begrüßung Hinze – Selch / Hardenberg
14:15 Uhr Vorstellung neuer Kliniken, Berichte der Sprecher der Arbeitsgruppen, Berichte aus Mannheim und Berlin (BDI) – Poppele / Dornbach
15:00 Uhr Sucht  und Alter
15:00 – 15:40 Uhr   Vortrag  Hinze – Selch
15:40 – 16:00 Uhr   Fallbeispiel Dornbach
16:00 – 16:30 Uhr   Therapieprogramm 55 plus – Raab/Poppele
16:45 – 19:00 Uhr   Treffen der Arbeitsgruppen in den Räumen der Krankenpflegeschule
19:00 Uhr    Abfahrt Museum / Abendessen / Party (Bus)

Samstag, 19.11.2016                    


Tagungsort Fachklinik St. Marienstift – Dammerstraße 4 a – 49434 Neuenkrichen – Vörden
8:30 – 9:30 Uhr    Evaluationsprojekt – Woratz / Poppele / Dornbach
9:30 – 11:00 Uhr  Arbeitsgruppentreffen 2
11:00 – 12:30 Uhr  Plenum: Berichte aus den Arbeitsgruppen
Sprecherwahl
Planung zukünftiger Aktivitäten
12:30 – 13:30 Uhr   Abschluss Poppele / Dornbach
Führung durch die Einrichtung
Mittagessen und Abreise



11.04.2016             
122. DGIM Kongress in Mannheim Präsentation zum Download

6.11.-7.11.2015       14. Arbeitskreistreffen in Hamburg / Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf  
Programm zum Herunterladen

18. - 21.04.2015      BDI Symposium auf dem 121. DGIM Kongress
in Mannheim Präsentation Dr. med. Ralf Hardenberg Download

14. - 15.11.2014      13. Arbeitskreistreffen in Vogtsburg

23. - 24.05.2014     12. Arbeitskreistreffen des AKQEIM in Bramsche/ Niels-Stehnsen-Klinikum   

28.04.2014              ab 10.00 Uhr in Wiesbaden: BDI-Symposium "Alkoholkrankheit in der Inneren Medizin", Internistenkongress

22. - 23.11.2013      11. Arbeitskreistreffen des AKQEIM in Diepholz, organisiert von der St. Ansgar Klinik Diepholz/ St. Ansgar Klinikverbund

26. - 27.04.2013      10. Arbeitskreistreffen des AKQEIM in Georgsmarienhütte

06. - 09.04.2013      BDI-Symposium "Alkoholkrankheit in der Inneren Medizin",  Internistenkongress Wiesbaden  



 

Liebe Kolleginnen und Kollegen des AKQEIM !

Ganz herzlich dürfen wir Sie zum diesjährigen Jahrestreffen unseres Arbeitskreises nach Damme und Neuenkirchen einladen !

Wir treffen uns am Freitag, den 18. November 2016 um 14:00 Uhr im Krankenhaus
St. Elisabeth in 49401 Damme – Lindenstraße 3 – 7  im Raum „Alte Kapelle“.
Am Samstag setzen wir unser Treffen um 9:00 Uhr in der Fachklinik St. Marienstift Dammer Berge im benachbarten  49434  Neuenkirchen,  Dammerstraße 4a  fort und beenden es dort um 13:00 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Am Freitagabend setzen wir die bewährte Tradition eines gemeinsamen festlichen Abendessens fort.
In der Anlage finden Sie eine Liste geeigneter Hotels unserer Region – bitte rechtzeitig selbst buchen! Für Fragen steht Ihnen unsere Sekretärin, Frau Manuela Schmedes unter 05491 60250 gerne zur Verfügung.
Um ehrlich zu sein: das Programm ist noch in Abstimmung und  Arbeit, dennoch stehen schon erste Schwerpunkte fest:
Inhaltlich werden wir uns mit dem Thema „Sucht im Alter“ beschäftigen. Beiträge aus dem Arbeitskreis sind uns herzlich willkommen !
Im Vorfeld des Jahrestreffens hat Dr. Poppele uns gesagt, dass er seine Funktion als Erster Sprecher unseres Arbeitskreises abgeben möchte.
Er war nicht umzustimmen und seine Begründung plausibel. Es gilt also ihm Dank zu sagen und  seine  erfolgreiche Arbeit zu würdigen.
Im Anschluss an das Abendessen am Freitag wollen wir einen DJ engagieren und:  feiern !
Dann steht am Samstag die Wahl der Nachfolgerin / des Nachfolgers an.

Wir freuen uns auf das Zusammentreffen und bitten Sie ganz herzlich, sich den Termin schon einmal einzutragen („Save the Date“) und Ihre Unterkünfte zu buchen !

Um Anmeldung über das AKQEIM Sekretariat  wird gebeten !

Unterbringungen/ Hotelzimmer hier klicken

Prof.  Hinze – Selch                                                       

Marienstift  Neuenkirchen      


Dr. med. R.  Hardenberg
Marienstift  Neuenkirchen                                  
Medizinische Klinik St. Elisabeth Damme



Sitzung AG Ärzte am 16.9.2016 von 12 – 16 Uhr

Die Sitzung findet statt in der Berliner Dependance des BDI:

Berufsverband Deutscher Internisten e.V.
Robert-Koch-Platz 9
10115 Berlin
5. Stock
Raum Wiesbaden

Die Entfernung zum Tagungszentrum umfasst so 15 min Gehweg, sodass wir es gut vor 17 Uhr dahin schaffen.



Treffen der Ärzte des Akqeim  in Elbingerode
03. August 2016 um 12:00 Uhr, Dauer 2 – 3 Stunden

Diakonie-Krankenhaus
Brockenstraße 1  
38875 Elbingerode

Telefonische Kontakte sind möglich:
Sekretärin (Tel.-Nr.: 039454/82401)
oder die Station
(Tel.-Nr.: 039454/82411) oder
per Email: christian.woratz@diako-harz.de.


Kompetenz-Treffen 14.-15.11.2014

In der Ameos Klinik Kaisertsuhl trafen sich im November 2014 die Experten zum Austausch.
Die Klinik in Bischoffingen behandelt Suchtpatienten internistisch.

Wenn sich 45 internistische Chefärzte und weitere medizinische Experten aus ganz  Deutschland  in  Bischoffingen am Kaiserstuhl für zwei Tage treffen, dann  kann  das  nicht  allein  an  der schönen Umgebung liegen. Die deutschlandweite Kompetenz hat sich in der dortigen Ameos-Klinik eingefunden, um sich hier ganz gezielt über Neuerungen in der Behandlung von Suchtkranken  auszutauschen  und Netzwerke weiter zu festigen. Die  Ameos-Klinik am Kaiserstuhl bestätigt mit dieser Tagung, dass sie ganz vorne mit dabei ist, wenn es um
das Thema Suchtbehandlung geht. Es referierten Spezialisten wie Dr. Klaus Amann,  Chefarzt  der  Rehaklinik Birckenbuck  in  Malsburg-Marzell, Elke Böhme, Leiterin der ambulanten Suchtberatungsstellen  des Baden- Württembergischer Landesverbandes für  Prävention  und Rehabilitation, der  Vorsitzende  des  Arbeitskreises Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin (AKQEIM), der Hamburger Chefarzt Dr. Georg Poppele, und Dr. Steffen Sassie, Chefarzt der Ameos- Klinik Kaiserstuhl.Der  qualifizierte  Entzug  für  Alkoholkranke,  den  die Ameos-Klinik seit 2011 anbietet, findet nicht aufdem ansonsten meist üblichen Weg der  psychiatrischen  Behandlung statt,  sondern  folgt  zunächst dem strikt internistischen Ansatz.  



Vom 23. - 24.05.2014 fand das  12. Arbeitskreistreffen des AKQEIM in Bramsche im Niels-Stehnsen-Klinikum  statt

bei der  Tagung konnte sich ein multiprofessionelles Publikum aus Psychotherapeuten, Ärzten, Pflegekräften, Controllern, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten zum Thema Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin austauschen und über aktuelle Themen in form eines Rahmenprogrammes informieren. Themen waren unter Anderem Sexualität (Referent: Prof. Dr. med. Wolfgang Weig) sowie psychische Störungen (Referent: Sascha Riepenhoff) im Zusammenhang mit Suchterkrankungen.  Zwischen den Vorträgen wurden in mehreren Arbeitsgruppen fachspezifische Probleme der verschiedenen Berufsgruppen diskutiert.

Bericht zur Bundesdirektorenkonferenz 2014


Am 23. und 24. Januar 2014 fand in Regensburg die Bundesdirektoren-Konferenz statt, eine Konferenz der ärztlichen Leiter und Leiterinnen deutscher Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, bei der es (neben Vergütungsfragen in der Psychiatrie wg. des neu eingeführten Entgeltsystems) vor allem um fachliche Fragen zu Suchterkrankungen ging.

Einen Schwerpunkt dabei bildete das Thema Alkoholkrankheit. Verschiedene Redner berichteten, daß die beiden hauptsächlich in Deutschland eingesetzten Substanzen zur Linderung der Entzugssymptome (Distraneurin und Benzodiazepine) auch heute noch an der Spitze der medikamentösen Behandlung stehen. Dabei wurde betont, daß eine gelungene Entzugsbehandlung nur dann nachhaltig und wirklich erfolgversprechend ist, wenn ergänzend zu der medikamentösen Therapie auch eine psychotherapeutische Unterstützung sowie Gespräche mit dem Sozialarbeitern zur Verbesserung der häuslichen Situation und der Suchtberatung (sowie evtl. den Selbsthilfegruppen) stattfinden, damit der Patient nach dem Aufenthalt in der Klinik nicht auf sich allein gestellt ist, sondern rückfallgefährliche Situationen erkennen und vermeiden und auch im heimischen Umfeld weiter professionelle Hilfe in Anspruch nehmen kann, die seinen Zustand stabilisiert und eine lange Abstinenzphase ermöglicht.
Weiterhin wurde geschildert, daß die Gefahren beim Alkoholentzug durch z.B. mögliche Entwicklung eines Delirs (epileptische Anfälle, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckkrisen, bleibende Hirnschäden, Blutsalz-Entgleisungen u.a.) häufig unterschätzt werden. Der Entzug kann sich im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich entwickeln und sollte deshalb stets in einem professionellen Rahmen wie einer Suchklinik stattfinden, da die Komplikationen eines sogenannten „kalten Entzuges“ ohne medizinische Unterstützung nie vorhersehbar und außerhalb einer geeigneten Einrichtung auch nicht beherrschbar sind.

In einem weiteren Vortrag wurde über andere, zunehmend auf den deutschen Drogenmarkt drängende gefährliche Suchtsubstanzen wie Cathinone (Amphetamin-Abkömmlinge, z.T. als sogenannte „Badesalze“ angeboten) und synthetische Cannabinoide (Marihuana-Abkömmlinge, sogenannte „Spice-“ und Kräutermischungen) sowie ihre Gefahren referiert. Über diese Substanzen, ihr Suchtpotential und die durch sie bewirkten organischen Schäden wird derzeit noch geforscht.

P. Hambach/ Diepholz


 

Bundesweite Herbsttagung des Arbeitskreises für Qual. Entzug in der Inneren Medizin

Am 22. und 23. November 2013 fand im Kreis Diepholz, organisiert von der St. Ansgar Klinik Diepholz (die Teil des St. Ansgar Klinikverbundes ist), die bundesweite Herbsttagung des Arbeitskreises für Qual. Entzug in der Inneren Medizin mit knapp 60 Teilnehmern aus 18 Kliniken statt. Auch bei der aktuellen Tagung fand sich wieder ein multiprofessionelles Publikum aus Psychotherapeuten, Ärzten, Pflegekräften, Controllern, Ergotherapeuten und Krankengymnasten zum gemeinsamen Austausch zusammen. Als einer der Referenten sprach mit Prof. Norbert Wodarz von der Universitätsklinik Regensburg ein anerkannter Experte der Suchtmedizin. Sein Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema „Die Neurobiologie der Sucht“, wobei er mit einprägsamen Vergleichen und Witz die Mechanismen im gesunden und im süchtigen Gehirn schilderte. In weiteren Vorträgen wurden die sogenannte „Psychoedukation“ bei Alkoholkrankheit, die Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitskreises mittels Internet sowie die teils schwierige Erlössituation für Krankenhäuser im Qual. Entzug thematisiert.
Zwischen den Vorträgen wurden in mehreren Arbeitsgruppen fachspezifische Probleme der verschiedenen Berufsgruppen diskutiert. Aber auch der gesellige Teil beim gemeinsamen Mittag- und Abendessen kam während der Tagung nicht zu kurz. Die nächste Tagung findet voraussichtlich im Mai 2014 in Bramsche statt.






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